ePOINT Händler Onboarding und Nachkontrolle für mehr Umsatz ohne Fixkosten
- Bernhardt von der Weißenburg
- 18. Aug.
- 9 Min. Lesezeit
Ein Händler sagt am Telefon zu, der Termin steht, die Tür ist offen. Genau jetzt entscheidet sich, ob ePOINT nur „eine weitere Idee“ bleibt oder im Alltag an der Kasse wirklich genutzt wird.
Der Unterschied liegt selten in langen Erklärungen. Er liegt in einem klaren Ablauf, einfachen Sätzen für das Personal und einer konsequenten Nachkontrolle. Denn ePOINT funktioniert dann am stärksten, wenn alle drei Seiten sofort verstehen, was sie davon haben:
Kundinnen und Kunden sammeln ePOINTS und können damit ihre Energiekosten senken.
Händler gewinnen neue Stammkundschaft und zahlen nur bei echtem Umsatz.
Vertriebspartner bauen ein Netzwerk auf, das langfristig Erträge bringen kann.
Das ist die Win-Win-Win-Situation. Damit sie nicht nur auf dem Papier gut klingt, braucht es ein sauberes Onboarding und einen festen Plan für die ersten 7 bis 14 Tage danach.

Der Vor-Ort-Termin ist keine zweite Verkaufsrunde
Wenn der Händler am Telefon bereits „Ja“ gesagt hat, beginnt im Geschäft ein neuer Abschnitt. Jetzt geht es nicht mehr darum, ihn erneut zu überzeugen. Das wirkt schnell unsicher und kostet Zeit.
Der Vor-Ort-Termin hat ein anderes Ziel: ePOINT muss so einfach in den Geschäftsalltag passen, dass der Händler und sein Team es sofort anwenden können.
Ein guter Termin fühlt sich für den Händler nicht wie ein kompliziertes Projekt an. Er fühlt sich an wie eine kurze, gut vorbereitete Einrichtung. Du kommst rein, erinnerst an den Nutzen, richtest alles ein, schulst das Personal und sorgst für Sichtbarkeit.
Diese Haltung verändert den gesamten Termin. Statt viele Funktionen zu erklären, führst du durch einen klaren Prozess. Das schafft Vertrauen.
Das Risiko zuerst aus dem Gespräch nehmen
Starte mit dem wichtigsten Punkt: Der Händler geht kein klassisches Werberisiko ein.
Viele lokale Betriebe kennen das Problem. Anzeigen, Flyer oder Sponsoring kosten Geld, bevor überhaupt ein Kunde im Laden steht. Ob daraus Umsatz entsteht, bleibt offen. Genau hier setzt ePOINT anders an.
Bei ePOINT zahlt der Händler keine laufenden Fixkosten für Sichtbarkeit. Eine Provision entsteht nur dann, wenn tatsächlich Umsatz über Kundschaft aus der Community an seiner Kasse entstanden ist. Das ist für viele Betriebe der entscheidende Punkt.
Du kannst es im Termin schlicht formulieren:
„Sie zahlen nicht für Versprechen, sondern nur dann, wenn ein Kunde aus der Community wirklich bei Ihnen kauft.“
Dieser Satz nimmt Druck aus dem Gespräch. Der Händler versteht, dass er kein Budget „testen“ muss, sondern ein erfolgsabhängiges System nutzt.
Wichtig ist: Halte dich dabei kurz. Der Händler hat das Prinzip bereits akzeptiert. Jetzt reicht ein klarer Reminder, damit er mit einem guten Gefühl in die Einrichtung geht.
Die technische Einrichtung muss bewusst einfach bleiben
Ein gutes ePOINT Händler Onboarding lebt davon, dass die Technik im Hintergrund bleibt. Der Händler will wissen, was zu tun ist. Er will nicht in Menüs, Begriffen und Sonderfällen hängen bleiben.
Der Ablauf sollte deshalb immer gleich sein.
Den Händler mit dem Voucher registrieren
Nutze deinen Händler-Gutschein, also den Voucher, um das Geschäft offiziell im System anzulegen. Dieser Schritt ist nicht nur technisch wichtig. Er sorgt auch dafür, dass der Händlerschutz für dich aktiviert wird.
Erkläre den Vorgang ruhig und sachlich. Der Händler soll merken, dass du vorbereitet bist und den Prozess kennst.
Praktisch hilft es, wenn du vor dem Termin alles bereithältst:
den benötigten Voucher
die Bezeichnung des Geschäfts
die passende Kategorie
Ansprechpartner und Kontaktdaten
Standortdaten, falls sie gebraucht werden
genügend Zeit für Rückfragen
Vermeide dabei lange Bildschirm-Erklärungen. Der Händler muss nicht jedes technische Detail kennen. Er muss verstehen, dass sein Geschäft jetzt sauber im System angelegt ist und ab sofort mit ePOINT arbeiten kann.
Den Energy Kick Back gemeinsam festlegen
Danach legst du gemeinsam mit dem Inhaber den Energy Kick Back fest. Typische Werte können zum Beispiel 5 % oder 10 % sein, je nachdem, was zum Betrieb und zur Marge passt.
Hier lohnt sich eine kurze, praktische Einordnung. Ein Café, ein Friseur, ein Restaurant oder ein kleiner Fachhändler haben unterschiedliche Warenkörbe und Margen. Der Energy Kick Back soll attraktiv genug sein, damit Kundinnen und Kunden ihn wahrnehmen. Gleichzeitig muss er für den Händler gut tragbar bleiben.
Eine einfache Frage hilft:
„Welcher Wert ist für Ihre Kundinnen und Kunden spürbar, aber für Ihr Geschäft langfristig sauber kalkulierbar?“
So wird der Händler nicht überfahren. Er beteiligt sich aktiv an der Entscheidung. Dadurch steht er später auch stärker hinter dem System.
Die wichtigsten Einstellungen sofort prüfen
Bevor du zum Personal gehst, prüfe die Grundpunkte noch einmal. Dieser kurze Check verhindert spätere Rückfragen.
Punkt | Ziel |
Händler ist registriert | Das Geschäft ist im System sichtbar und zugeordnet |
Voucher wurde genutzt | Der Händlerschutz ist sauber aktiviert |
Energy Kick Back ist festgelegt | Kundinnen und Kunden sehen einen klaren Vorteil |
QR-Code oder Aufsteller liegt bereit | Die Nutzung kann direkt an der Kasse starten |
Dieser Mini-Check wirkt unspektakulär, ist aber wichtig. Er zeigt Professionalität und verhindert, dass nach dem Termin offene Enden bleiben.

Das Personal an der Kasse entscheidet über den Erfolg
Der wichtigste Teil des Vor-Ort-Termins ist nicht die Technik. Es ist die Mitarbeiterschulung.
Der Grund ist einfach: Kundinnen und Kunden treffen ePOINT nicht in einer Präsentation. Sie treffen ePOINT an der Kasse, beim Bezahlen, im kurzen Gespräch mit dem Service oder am Tresen.
Wenn das Personal unsicher ist, wird das System kaum angesprochen. Wenn das Personal einen einfachen Satz nutzt, kann ePOINT schnell Teil des normalen Verkaufsablaufs werden.
Niemand muss die ganze App erklären können
Ein häufiger Fehler ist, Mitarbeitende mit zu vielen Informationen zu überladen. Dann entsteht das Gefühl, ePOINT sei kompliziert. Das Gegenteil sollte passieren.
Das Personal braucht für den Start nur einen starken Einstiegssatz:
„Sammeln Sie schon ePOINTS, um Ihre Stromrechnung zu senken?“
Dieser Satz ist kurz, verständlich und weckt Neugier. Er erklärt nicht alles, aber er öffnet das Gespräch. Genau das reicht an der Kasse.
Wenn Kundinnen und Kunden nachfragen, kann das Team einfach ergänzen:
„Sie können hier beim Einkauf ePOINTS sammeln und diese später nutzen, um Ihre Energiekosten zu senken. Der QR-Code hier zeigt Ihnen den nächsten Schritt.“
Damit bleibt der Ablauf leicht. Keine komplizierte Erklärung, keine lange Beratung, kein Druck.
Zeige dem Team den eigenen Nutzen
Mitarbeitende machen neue Abläufe eher mit, wenn sie verstehen, warum es sich lohnt. Gerade in Cafés, Restaurants, Bars, Friseursalons oder serviceorientierten Betrieben zählt die Stimmung am Kontaktpunkt.
Wenn Kundinnen und Kunden merken, dass sie durch ihren Einkauf einen echten Vorteil bekommen, entsteht ein positiver Moment. Genau dieser Moment kann sich auch auf das Trinkgeld, die Wiederbesuchsrate und die Empfehlung auswirken.
Formuliere es direkt, aber realistisch:
„Wenn Gäste das Gefühl haben, hier bekommen sie zusätzlich einen Vorteil, reagieren sie oft positiver. Das kann auch euch im Service helfen.“
Natürlich sollte man keine Versprechen machen. Aber der Zusammenhang ist nachvollziehbar. Wer einen Vorteil erlebt, nimmt den Einkauf bewusster wahr.
Übe den Satz einmal live
Nimm dir zwei Minuten und lass den Satz einmal laut aussprechen. Das wirkt vielleicht ungewohnt, ist aber sehr wirksam.
Viele Menschen nutzen neue Formulierungen erst dann, wenn sie sie einmal gesagt haben. Ein kurzer Probelauf nimmt Hemmungen.
Du kannst zum Beispiel sagen:
„Lassen Sie uns das einmal ganz kurz durchspielen. Ich bin Kunde, Sie kassieren.“
Dann folgt der Satz:
„Sammeln Sie schon ePOINTS, um Ihre Stromrechnung zu senken?“
Mehr braucht es für den Start nicht. Wenn das Team diesen Satz sicher kann, ist bereits viel gewonnen.

Sichtbarkeit macht aus Interesse echte Nutzung
Selbst das beste System bleibt schwach, wenn Kundinnen und Kunden es nicht sehen. Der QR-Code oder Aufsteller darf nicht irgendwo liegen. Er gehört dorthin, wo Blickkontakt entsteht.
In vielen Betrieben sind das diese Orte:
direkt an der Kasse
neben dem Kartenterminal
auf dem Tresen
auf Café- oder Restauranttischen
im Wartebereich
am Abholpunkt
Wichtig ist, dass der Kunde den Hinweis nicht suchen muss. Er soll beim Bezahlen oder Warten automatisch merken: Hier kann ich ePOINTS sammeln.
Der Aufsteller braucht eine klare Position
Stelle den QR-Code so auf, dass er nicht verdeckt wird. Keine Prospekte davor, keine Süßigkeitenschale davor, kein Kabelsalat daneben.
Ein guter Platz erfüllt drei Bedingungen:
Sichtbar
Nah am Bezahlvorgang
Leicht erreichbar
Kundinnen und Kunden sehen den QR-Code ohne Nachfrage
Der Moment passt zum Einkauf
Das Smartphone kann bequem genutzt werden
Wenn es im Geschäft Sitzplätze gibt, kann ein zweiter Hinweis auf den Tischen sinnvoll sein. Gerade dort haben Gäste oft Zeit, den QR-Code in Ruhe zu scannen.
Der Händler soll das System als Teil seines Angebots sehen
ePOINT ist für den Händler kein Fremdkörper. Es sollte nicht wirken wie ein zufällig abgestellter Flyer. Es gehört zum Kundenerlebnis.
Das gelingt, wenn der Händler und sein Team es sprachlich normal einbauen:
„Bei uns können Sie ePOINTS sammeln.“
Oder:
„Nutzen Sie beim nächsten Mal gern wieder Ihre ePOINT App.“
Solche Sätze machen aus einem neuen System schnell eine Gewohnheit. Je normaler es klingt, desto leichter wird es angenommen.
Die Nachkontrolle nach 7 bis 14 Tagen ist der eigentliche Qualitätshebel
Viele Vertriebspartner machen nach dem Onboarding denselben Fehler: Sie lassen den Händler allein und melden sich erst wieder, wenn etwas nicht funktioniert.
Besser ist ein fester Kontrolltermin nach etwa 7 bis 14 Tagen. Dieser Termin muss nicht lang sein. Er kann persönlich stattfinden oder telefonisch. Entscheidend ist, dass er stattfindet.
Damit zeigst du dem Händler: Du hast ihn nicht nur angebunden, du kümmerst dich auch darum, dass es läuft.
Der Feedback-Besuch wirkt professionell
Ein einfacher Einstieg reicht:
„Hallo Herr Müller, die erste Woche mit ePOINT ist rum. Wie läuft es an der Kasse? Haben die Mitarbeitenden noch Fragen zur Bedienung?“
Diese Frage erfüllt mehrere Zwecke. Sie öffnet das Gespräch, sie zeigt Verlässlichkeit und sie bringt mögliche Hindernisse früh ans Licht.
Vielleicht nutzt das Team den Satz noch nicht. Vielleicht steht der QR-Code an der falschen Stelle. Vielleicht hat eine Mitarbeiterin eine Frage zur App. Genau deshalb ist die Nachkontrolle so wertvoll.
Kleine Probleme lassen sich am Anfang schnell lösen. Wartet man zu lange, werden sie zur Gewohnheit.
Erste Erfolge sichtbar machen
Wenn bereits Transaktionen stattgefunden haben, zeige sie dem Händler, soweit das im System möglich und datenschutzkonform ist. Es geht nicht darum, große Zahlen zu präsentieren. Es geht um Bestätigung.
Der Händler soll sehen: Es passiert etwas. Die Entscheidung war richtig. Das System wird genutzt.
Schon wenige frühe Aktivitäten können motivieren. Sie geben Anlass, das Team zu loben und den Aufsteller noch besser zu platzieren.
Ein guter Satz lautet:
„Man sieht, dass die ersten Kunden bereits reagiert haben. Genau so soll der Start aussehen.“
Das stärkt das Vertrauen und erhöht die Chance, dass der Händler ePOINT aktiv weiter nutzt.
Den Community Booster erklären
Nach den ersten Tagen ist der richtige Zeitpunkt, das größere Prinzip erneut anzusprechen. Jeder Kunde in der App kann ePOINT mit eigenen Kontakten teilen. Dadurch kann sich das Netzwerk Schritt für Schritt vergrößern.
Für den Händler bedeutet das: Ein einzelner zufriedener Kunde kann weitere Menschen auf ePOINT aufmerksam machen. Wenn diese Personen dann ebenfalls im Geschäft einkaufen, wächst die Reichweite nicht durch klassische Werbung, sondern über echte Nutzung und Empfehlungen.
Für dich als Vertriebspartner ist dieser Punkt genauso wichtig. Ein aktiver Händler kann mehr Kundschaft in Bewegung bringen. Eine aktive Community kann wiederum weitere Händler attraktiv finden. So entsteht ein Kreislauf, der nicht durch Druck, sondern durch Nutzen wächst.
Sprich diesen Effekt klar an, ohne ihn zu übertreiben:
„Wenn Ihre Kunden die App aktiv teilen, kann Ihr Kundenkreis über Empfehlungen wachsen. Genau deshalb ist es so wichtig, dass Ihr Team ePOINT an der Kasse anspricht.“
Empfehlungen entstehen am besten nach dem ersten positiven Erlebnis
Wenn der Händler zufrieden ist, kommt der nächste natürliche Schritt: die Empfehlung.
Viele warten damit zu lange oder fragen zu allgemein. Besser ist eine konkrete, freundliche Frage im richtigen Moment. Der richtige Moment ist dann, wenn der Händler sieht, dass ePOINT ohne Fixkosten funktioniert und erste Reaktionen entstehen.
Eine gute Formulierung ist:
„Sie sehen ja, wie einfach das ohne Fixkosten starten kann. Welcher befreundete Unternehmer hier in der Straße sollte diese Chance ebenfalls kennenlernen?“
Diese Frage ist besser als „Kennen Sie jemanden?“. Sie lenkt den Blick auf konkrete Personen. Der Händler denkt an Nachbarn, befreundete Betriebe, Partner oder andere Selbstständige aus seinem Umfeld.
Mögliche Empfehlungen können sein:
das Café nebenan
ein Friseursalon in der Nähe
ein Restaurant mit Stammgästen
ein Kiosk mit hoher Frequenz
ein Fitnessstudio
ein Blumenladen
ein regionaler Fachhändler
Wichtig ist der Ton. Die Frage sollte nicht als Druck wirken. Sie ist eine Einladung. Der Händler hilft einem anderen Unternehmer, eine Möglichkeit kennenzulernen.

Ein standardisierter Ablauf macht jeden Termin sicherer
Der große Vorteil eines festen Prozesses ist Wiederholbarkeit. Wenn jeder Vor-Ort-Termin gleich aufgebaut ist, wirst du ruhiger, schneller und professioneller. Der Händler spürt diese Sicherheit.
Ein bewährter Ablauf kann so aussehen:
Kurzer Nutzen-Reminder ohne Werbedruck
Registrierung mit Händler-Voucher
Festlegung des Energy Kick Back
Prüfung der wichtigsten Einstellungen
Schulung des Personals mit einem einfachen Satz
Platzierung von QR-Code oder Aufsteller
Vereinbarung der Nachkontrolle nach 7 bis 14 Tagen
Feedback einholen und erste Erfolge zeigen
Community Booster erklären
10. Empfehlung erfragen
Dieser Ablauf ist nicht kompliziert. Genau deshalb funktioniert er.
Er sorgt dafür, dass nichts vergessen wird. Er verhindert, dass du dich in Details verlierst. Er hilft dem Händler, ePOINT direkt im Alltag zu nutzen. Und er macht die Nachkontrolle zu einem festen Teil deiner Arbeit, statt zu einer freiwilligen Erinnerung.
Das Ziel ist nicht nur, möglichst viele Händler zu registrieren. Das Ziel ist, aktive Händler zu gewinnen. Denn nur aktive Händler sprechen Kundschaft an, platzieren den QR-Code sichtbar, feiern erste Erfolge und empfehlen das System weiter.
Am Ende entscheidet nicht der erste Handschlag, sondern die Nutzung an der Kasse. Wer Onboarding und Nachkontrolle ernst nimmt, macht aus einem positiven Telefonat einen funktionierenden Standort. So wird ePOINT für Kundinnen und Kunden, Händler und Vertriebspartner zu einer echten Win-Win-Win-Situation.
Die nächsten Schritte – die technische Einrichtung, die Mitarbeiterschulung und die Einwandbehandlung vor Ort. WICHTIG !



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